KIDU FAFGA Zu den 35 Fällen

KIDU × FAFGA · Messe Innsbruck · 21. und 22. September 2026

35 Fälle.
Keiner davon
Zukunft.

Das ist die vollständige Liste aus den Bühnenslots: 35 Dinge, die in Hotellerie und Gastronomie heute schon gehen. Sortiert nach Aufwand, gefiltert nach Minuten. Und bei jedem einzelnen steht dabei, worauf du achten musst - nicht nur, was geht.

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Bevor du loslegst

Drei Regeln. Gelten für alle 35.

KI erfindet, wenn sie es nicht weiß

Preise, Öffnungszeiten, freie Zimmer, Telefonnummern, Entfernungen: Das klingt in der Antwort genauso sicher wie alles andere und ist trotzdem geraten. Diese Angaben kommen von dir, jedes Mal.

Gästedaten gehören nicht in irgendein Werkzeug

Namen, Buchungsnummern, Zimmernummern, Zahlungsdaten: nur in Werkzeuge, die dein Haus dafür freigegeben hat. Im Zweifel vorher entfernen. Für fast jeden Fall auf dieser Seite braucht es sie gar nicht.

Ein Mensch gibt frei

Nichts geht raus, was niemand gelesen hat. Bei Allergenen, Verträgen, Arbeitszeit und allem, was öffentlich steht, liest die Person gegen, die es verantwortet.

Dazu kommt eine Pflicht, die schon gilt: Artikel 4 der KI-Verordnung verlangt seit 02.02.2025, dass Betriebe für ausreichende KI-Kompetenz ihrer Leute sorgen. Genau deshalb stehen die drei Regeln oben nicht im Kleingedruckten.

Die Liste

35 Fälle, nach Aufwand.

Die Minutenangaben sind Schätzungen für den ersten Durchlauf, nicht gemessen. Beim zweiten Mal geht alles schneller. Tippe einen Fall an, dann siehst du, was passiert und worauf du achten musst.

A

Text rein, Text raus 13 Fälle

Du gibst einen Text hinein und bekommst einen Text zurück. Der Einstieg, bei dem am wenigsten schiefgehen kann.

B

Bild oder Sprache rein, Text raus 8 Fälle

Ein Foto, eine Sprachnachricht, ein Beleg. Das Werkzeug liest oder hört und schreibt es auf.

C

Viele Daten rein, Muster raus 5 Fälle

Eine Tabelle, dreißig Bewertungen, ein Stapel Feedbackbögen. Zurück kommen nicht die Zahlen, sondern das, was in ihnen zu sehen ist.

D

Beschreibung rein, etwas Gebautes raus 9 Fälle

Du beschreibst, was du brauchst, und bekommst eine App, eine Seite, ein Bild, ein Video. Hier ist die Wirkung am größten und die Sorgfalt am wichtigsten.

Nach Aufwand filtern

  • 1 Lange Mail zu drei Zeilen und Antwortvorschlag A 1 Min

    Eine Mail, bei der du dreimal ansetzen musst, wird zu drei Zeilen Kern und einem Antwortentwurf darunter.

    Worauf achten: Bei langen Verläufen geht gern die letzte Zusage unter. Lies die Originalmail quer, bevor du den Entwurf abschickst.

  • 2 Preisliste zu gästefreundlichem Text A 1 Min

    Aus der nüchternen Liste wird ein Text, den ein Gast gern liest, ohne dass etwas verschleiert wird.

    Worauf achten: Zahlen Zeile für Zeile gegen das Original prüfen. Beim Umschreiben verrutscht gern eine.

  • 3 Behördenbrief in einfacher Sprache erklärt A 1 Min

    Der Brief wird Satz für Satz übersetzt: was gemeint ist, was von dir verlangt wird und bis wann.

    Worauf achten: Fristen und Beträge selbst im Original nachlesen. Und wenn eine Frist drinsteht, gehört der Brief trotzdem zu jemandem, der sich auskennt.

  • 4 Handschrift oder Whiteboard-Foto zu digitalem Text B 1 Min

    Ein Foto der Tafel oder des Notizzettels wird zu sauberem Text, den du weiterverschicken kannst.

    Worauf achten: Bei schlecht lesbarer Handschrift rät das Werkzeug. Zahlen und Eigennamen gegenlesen.

  • 5 Telefonnotiz zu CRM-Eintrag B 1 Min

    Aus dem, was du dir während des Telefonats notiert hast, wird ein Eintrag im gewohnten Format, den auch die Kollegin morgen versteht.

    Worauf achten: Hier hängen Gästedaten dran. Nur im freigegebenen Werkzeug, und nur so viel eintragen, wie ihr wirklich braucht.

  • 6 Bild freistellen, Hintergrund tauschen, Auflösung hochskalieren D 1 Min

    Ein zu kleines oder unruhiges Bild wird brauchbar: Motiv freigestellt, Hintergrund ruhig, Auflösung angehoben.

    Worauf achten: Beim Hochskalieren erfindet das Werkzeug Details dazu. Bei Bildern, die ein echtes Zimmer oder Gericht zeigen sollen, ist das heikel. KI-veränderte Bilder nach außen gehören gekennzeichnet.

  • 7 Gästeanfrage zu fertigem Angebot, dreisprachig A 2 Min Bühne

    Du kopierst die Anfrage aus dem Postfach hinein und beschreibst dein Haus in drei Sätzen. Zurück kommt ein Angebot, das rausgehen kann, in Deutsch, Englisch und Italienisch nebeneinander.

    Worauf achten: Preise, Termine und freie Zimmer kennt die KI nicht, sie rät. Diese Angaben setzt du selbst ein, bevor die Mail rausgeht.

  • 8 Negative Bewertung zu drei Antworten mit unterschiedlicher Kulanz A 2 Min

    Du gibst die Bewertung hinein und bekommst drei Varianten zurück: knapp und sachlich, entgegenkommend, mit Gutschein. Du wählst aus, statt vor dem leeren Feld zu sitzen.

    Worauf achten: Keine Gästenamen und keine Buchungsnummern hineinkopieren. Die Antwort steht öffentlich, also liest sie ein Mensch gegen, bevor sie erscheint.

  • 9 Housekeeping-Standard in vier Teamsprachen, vereinfacht A 2 Min Bühne

    Aus deinem Standard wird eine kurze Fassung in einfacher Sprache, gleich in vier Sprachen nebeneinander. Zum Aushängen im Lager.

    Worauf achten: Eine Person, die die Sprache spricht, liest gegen. Übersetzungen klingen oft richtig und meinen etwas anderes.

  • 10 Reklamation zu Antwortentwurf plus internem Vermerk A 2 Min

    Zwei Texte in einem Durchgang: die Antwort an den Gast und ein interner Vermerk, was im Haus passiert ist und wer sich darum kümmert.

    Worauf achten: Der Vermerk ist ein Entwurf, kein Protokoll. Was tatsächlich vorgefallen ist, weißt nur du und dein Team.

  • 11 Stellenanzeige mit acht Interviewfragen und Bewertungsraster A 2 Min

    Aus einer Beschreibung der Stelle werden die Anzeige, acht Fragen fürs Gespräch und ein einfaches Raster, mit dem mehrere Personen vergleichbar bewerten.

    Worauf achten: Was eine Anzeige enthalten muss, etwa die Angabe zum Mindestentgelt, prüfst du selbst. Die KI kennt deinen Kollektivvertrag nicht.

  • 12 Prozessbeschreibung zu Checkliste für den Betrieb A 2 Min

    Aus dem Fließtext, den einmal jemand aufgeschrieben hat, wird eine Liste zum Abhaken, in der Reihenfolge, in der gearbeitet wird.

    Worauf achten: Die KI glättet gern. Prüfe, ob ein Schritt verschwunden ist, der unbequem, aber wichtig war.

  • 13 Arbeitsanweisung zu Schulungsblatt A 2 Min

    Aus der Anweisung wird ein Blatt für neue Leute: was zu tun ist, warum es so gemacht wird und woran man merkt, dass es passt.

    Worauf achten: Wenn es um Hygiene oder Sicherheit geht, gibt die verantwortliche Person frei, nicht das Werkzeug.

  • 14 Vertrag oder PDF zu fünf Punkten Klartext A 2 Min

    Ein Vertrag, eine Vereinbarung, ein zwölfseitiges PDF wird zu fünf Punkten in normaler Sprache, samt der Frage, worauf du achten solltest.

    Worauf achten: Eine Zusammenfassung ersetzt keine rechtliche Prüfung. Bei allem, was bindet, gilt der Originaltext.

  • 15 Drei Stichpunkte zu Newsletter A 2 Min

    Drei Notizen werden zu einem Newsletter mit Betreffzeile, Vorschautext und einem klaren Schluss.

    Worauf achten: Termine und Angebote gegenprüfen. Und beim Versand gelten die üblichen Pflichten: nur an Leute, die zugestimmt haben, mit funktionierender Abmeldung.

  • 16 Ein Text zu Posts für Instagram, LinkedIn und Facebook A 2 Min

    Ein Ausgangstext, drei Fassungen im jeweils passenden Ton und in der passenden Länge.

    Worauf achten: Der Ton kippt schnell ins Werbliche. Lies laut mit, ob das noch nach deinem Haus klingt.

  • 17 Sprachnachricht diktiert zu Notiz mit To-dos B 2 Min

    Du sprichst zwei Minuten auf dem Weg vom Zimmer zur Rezeption. Zurück kommt eine geordnete Notiz mit einer Liste, wer was bis wann macht.

    Worauf achten: Namen von Gästen kommen beim Diktieren schnell mit hinein. Sprich in Rollen, nicht in Namen.

  • 18 Zimmerfoto zu Mängelliste B 2 Min

    Ein Rundum-Foto des Zimmers wird zu einer Liste dessen, was auffällt, sortiert nach dringend und irgendwann.

    Worauf achten: Das ersetzt keinen Rundgang. Was hinter dem Schrank oder im Abfluss ist, sieht kein Foto.

  • 19 Buffet-Rücklauf-Foto zu Abfallanalyse B 2 Min

    Ein Foto vom Rücklauf wird zur Einschätzung, was übrig bleibt und woran es liegen könnte, mit Vorschlägen für die nächste Bestellung.

    Worauf achten: Ein Foto ist eine Momentaufnahme, keine Messung. Die Reihenfolge stimmt meist, die Mengen nicht.

  • 20 Beleg oder Rechnung zu ausgelesenen Daten B 2 Min

    Der Beleg wird zu sauberen Feldern: Lieferant, Datum, Positionen, Beträge, Steuersatz. Als Tabelle zum Weiterverarbeiten.

    Worauf achten: Beträge und UID gegenlesen. Und Belege mit Personendaten gehören nur in ein Werkzeug, das dein Haus dafür freigegeben hat.

  • 21 Sichtbarkeitstest: Wo taucht mein Haus auf, wenn Gäste die KI fragen C 2 Min Bühne

    Du stellst die Fragen, die deine Gäste stellen, und siehst, ob dein Haus in der Antwort vorkommt und was über die Region gesagt wird.

    Worauf achten: Die Antwort kann morgen anders aussehen, das ist kein Ranking. Interessant ist nur, ob dein Haus überhaupt vorkommt und ob stimmt, was über es gesagt wird.

  • 22 Zimmerbild neu inszeniert und Saisonsujet für Social Media D 2 Min Bühne

    Ein vorhandenes Zimmerfoto wird aufgeräumt und neu ausgeleuchtet, dazu entsteht ein Motiv für die kommende Saison.

    Worauf achten: Das Zimmer muss aussehen wie auf dem Bild, sonst wirbst du mit etwas, das es nicht gibt. Und KI-erzeugte oder KI-veränderte Bilder, die nach außen gehen, gehören gekennzeichnet.

  • 23 Präsentation aus Stichpunkten D 2 Min

    Aus einer Liste Stichpunkte werden Folien mit Struktur, Überschriften und Notizen für den Vortrag.

    Worauf achten: Zahlen auf Folien werden geglaubt. Jede einzelne gegen deine Quelle prüfen.

  • 24 Speisekarte abfotografiert zu Allergenen, drei Sprachen und QR-Karte B 3 Min Bühne

    Du fotografierst die Karte ab. Zurück kommen eine Allergen-Übersicht, die Karte in drei Sprachen und eine Fassung, die sich über einen QR-Code am Tisch aufrufen lässt.

    Worauf achten: Allergene sind Rechtspflicht und Gesundheitsthema. Die KI liest, was auf dem Foto steht, nicht was in der Küche passiert. Küche und Service geben Zeile für Zeile frei.

  • 25 Weinkarte-Foto zu Beschreibungstexten für alle Positionen B 3 Min

    Aus der abfotografierten Karte werden Beschreibungstexte für jede Position, in gleichbleibender Länge und gleichbleibendem Ton.

    Worauf achten: Jahrgänge, Lagen und Rebsorten erfindet die KI im Zweifel dazu. Sommelier oder Restaurantleitung liest gegen, bevor gedruckt wird.

  • 26 30 Bewertungen zu den fünf häufigsten Beschwerdethemen samt Maßnahmen C 3 Min

    Du gibst dreißig Bewertungen hinein und bekommst die fünf Themen zurück, die immer wiederkommen, jeweils mit einem Vorschlag, was sich dagegen tun lässt.

    Worauf achten: Gästenamen vorher entfernen. Und die Häufigkeit im Text ist eine Einschätzung, keine Statistik.

  • 27 Umsatz-CSV zu Wochentagsmuster und Personalbedarf C 3 Min

    Die Exportdatei aus der Kassa wird zur Antwort auf die Frage, welche Tage und Stunden tragen und wo du regelmäßig zu viele oder zu wenige Leute im Dienst hast.

    Worauf achten: Das Ergebnis ist ein Vorschlag für die Planung, keine Entscheidung. Wetter, Feiertage und Gruppen stehen nicht in der Datei.

  • 28 Gästefeedback-Bögen zu Auswertung im Klartext C 3 Min

    Aus einem Stapel Bögen wird ein Text, der sagt, was gut ankommt, was stört und was sich seit dem letzten Mal verändert hat.

    Worauf achten: Einzelne scharfe Rückmeldungen gehen in der Zusammenfassung unter. Lies die Ausreißer trotzdem selbst.

  • 29 Buchungsdaten zu der Frage, welche Zimmer und Pakete wann laufen C 3 Min

    Der Export aus dem Buchungssystem wird zur Übersicht, welche Kategorien und Pakete in welchen Wochen gefragt sind und welche liegen bleiben.

    Worauf achten: Buchungsdaten sind Gästedaten. Vor dem Hochladen alles entfernen, was eine einzelne Person erkennbar macht.

  • 30 Landingpage für ein Package D 3 Min

    Aus der Beschreibung eines Angebots wird eine eigene Seite mit Text, Bildplätzen und einem klaren Weg zur Anfrage.

    Worauf achten: Leistungen, Preise und Stornobedingungen kommen von dir. Was auf der Seite steht, gilt gegenüber dem Gast.

  • 31 Interner Dienstplan-Rechner aus einer Beschreibung D 3 Min

    Du beschreibst, wie bei euch geplant wird, und bekommst ein kleines Werkzeug, das Stunden zusammenzählt und Lücken sichtbar macht.

    Worauf achten: Arbeitszeit ist rechtlich geregelt. Der Rechner hilft beim Entwurf, geprüft wird weiterhin dort, wo es bisher geprüft wurde.

  • 32 QR-Feedback-Formular für Gäste mit Auswertung D 3 Min

    Ein kurzes Formular, das über einen QR-Code am Tisch oder am Zimmer aufgerufen wird, samt einfacher Auswertung der Antworten.

    Worauf achten: Sobald Gäste etwas eintragen, sammelst du Daten. Frag nur, was du auch auswerten wirst, und schreib dazu, was damit passiert und wie lange es bleibt.

  • 33 Kurzes Erklärvideo oder vertonte Anleitung fürs Team D 3 Min

    Aus einer Arbeitsanweisung wird ein kurzes Video oder eine vertonte Anleitung, die neue Leute anschauen können, wann es ihnen passt.

    Worauf achten: Eine KI-Stimme, die nach einer bestimmten Person klingt, geht nur mit deren Zustimmung. Fürs Team reicht eine neutrale Stimme.

  • 34 Eigene Gäste-App mit Zimmer-Guide, Aktivitäten und Öffnungszeiten D 4 Min Bühne

    Du beschreibst dein Haus, und es entsteht eine Seite fürs Handy: wie das WLAN geht, wann Frühstück ist, was sich in der Umgebung lohnt. Aufrufbar über einen QR-Code am Zimmer.

    Worauf achten: Öffnungszeiten, Preise und Entfernungen trägst du selbst ein, sonst stehen erfundene drin. Keine Gästedaten in der App. Und bevor der QR-Code am Zimmer hängt, liest ein Mensch jede Seite.

    Bauplan und Prompt öffnen →

  • 35 Hausprospekt zu Chatbot-Wissensbasis samt Testfragen D 4 Min

    Aus Prospekt und Website wird eine geordnete Wissensbasis, aus der ein Chatbot antworten kann, dazu eine Liste Testfragen zum Ausprobieren.

    Worauf achten: Ein Bot, der mit Gästen spricht, braucht Grenzen: keine Preiszusagen, keine Buchungen, keine Vertragsaussagen. Stell die zehn unangenehmsten Fragen selbst, bevor er online geht.

Fall 34

Auf der Bühne eine App.
Hier deine.

Auf der Bühne ist in vier Minuten eine Gäste-App entstanden - eine, nicht fünfzig. Deine bauen wir dir nicht, das wäre gelogen. Was du hier bekommst, ist genau der Bauplan dafür: der Prompt, den du kopierst, die Angaben, die du ersetzt, und die fünf Schritte, die danach kommen. Rechne mit vier Minuten fürs Bauen und einer halben Stunde fürs Richtigmachen.

Du brauchst ein KI-Werkzeug, das aus einer Beschreibung eine Web-App baut. Der Prompt funktioniert in den gängigen; welches auf der Bühne lief, sagen wir dir am Stand.

Prompt für Fall 34
Bau mir eine einseitige Web-App als Gäste-Guide für unser Haus. Sie wird über einen QR-Code am Zimmer aufgerufen, also zuerst am Handy gut lesbar: große Schrift, große Flächen zum Antippen, kein Zoomen nötig.

Unser Haus:
- Name: [Name des Hauses]
- Ort: [Ort, Region]
- Charakter in einem Satz: [z. B. familiengeführtes Haus mit 30 Zimmern, viele Wandergäste]
- Sprachen: Deutsch und Englisch, oben umschaltbar

Diese Bereiche brauche ich, jeder als eigene Kachel auf der Startseite:
1. Zimmer-Guide: WLAN, Heizung und Klimaanlage, wo Handtücher, Föhn und Safe sind, wann gereinigt wird.
2. Frühstück und Restaurant: Zeiten, wo, was man wissen muss.
3. Haus und Anlage: [z. B. Sauna, Skiraum, Parkplatz, Waschmaschine] mit Öffnungszeiten.
4. Umgebung: [drei bis fünf Dinge, die ihr wirklich empfehlt], je mit einem Satz warum und wie man hinkommt.
5. Kontakt: Rezeptionszeiten und eine Nummer für dringende Fälle.

Regeln, an die du dich halten musst:
- Erfinde keine Öffnungszeiten, Preise, Telefonnummern oder Entfernungen. Wo ich nichts angegeben habe, schreib deutlich sichtbar BITTE EINTRAGEN hin.
- Keine Eingabefelder, keine Anmeldung, keine Buchung, kein Formular. Die App sammelt keine Daten.
- Kein Chatbot.
- Alles auf einer Seite, die Bereiche klappen auf und zu.
- Ganz unten eine Zeile: Stand [Datum].

Gestaltung: ruhig, viel Weißraum, eine kräftige Hausfarbe [Farbcode], klare Typografie, keine Verläufe, keine Symbolbilder.

Wenn dir Angaben fehlen, frag mich in einer Liste danach, statt sie zu erfinden.

Kein Kopier-Knopf sichtbar? Text markieren und kopieren geht genauso.

Danach, in dieser Reihenfolge

  1. 01 Jede Stelle mit BITTE EINTRAGEN ausfüllen. Solange dort etwas steht, ist die App nicht fertig.
  2. 02 Öffnungszeiten, Zeiten und Telefonnummern gegen die echten prüfen. Das Werkzeug kennt sie nicht.
  3. 03 Zwei Leute gegenlesen lassen, eine davon aus dem Service. Die merken, was fehlt.
  4. 04 Selbst mit dem Handy im Zimmer testen, nicht am Bildschirm im Büro.
  5. 05 Erst dann den QR-Code drucken. Und ein Datum auf die Seite, damit ihr wisst, wann sie zuletzt stimmte.

Was nicht in die App gehört: Namen, Buchungsnummern, Zimmerbelegung, alles, was zu einem einzelnen Gast gehört. Ein Gäste-Guide ist ein Aushang, kein Datenspeicher.

Wenn es mehr sein soll

Ein Tag.
Danach kann es
jemand bei Ihnen.

Vormittags die Regeln, die für Ihr Haus gelten. Nachmittags Ihr eigener Zeitfresser, Schritt für Schritt gelöst. Am Abend läuft der erste Fall in Ihrem Betrieb - der Tag findet bei Ihnen im Haus statt, an einem Termin nach Absprache.

Vorab ein Gespräch

Rund eine Stunde mit der verantwortlichen Person, bevor der Tag stattfindet. Damit der Nachmittag mit euren Themen arbeitet und nicht mit Beispielen aus einer Vorlage.

Vormittag: Einordnung und Rechtslage

Was die Werkzeuge können, wo sie zuverlässig sind und wo nicht, was im Betrieb erlaubt ist und was nicht. Am Ende ein Wissens-Check, der dokumentiert wird.

Nachmittag: eure eigenen Fälle

Gesammelt, gebündelt, nach Wirkung und Aufwand sortiert. Danach wird gebaut, quer durch die Abteilungen, bis mindestens ein Fall läuft.

Was am Abend bleibt

Erste eigene Anwendungsfälle, dazu Leitplanken: welche Werkzeuge, welche Daten, welche Prüfschritte, wer zuständig ist.

Gemeinsam mit dem WIFI Tirol

Den Werkstatttag gibt es zusammen mit dem WIFI Tirol. Dort liegt die Organisation, dort werden Termin und Konditionen besprochen.

05 90 90 5-7777 oder info@wktirol.at · WIFI Tirol, Kundenservice

Zur Einordnung: Artikel 4 der KI-Verordnung verlangt, dass Sie für ausreichende KI-Kompetenz Ihrer Leute sorgen. Das ist eine Bemühungspflicht - gefordert ist das Bemühen, nicht ein Ergebnis, und es gibt dafür keine vorgeschriebene Form und kein Zertifikat. Ein Tag, der geschult und dokumentiert ist, ist genau dieses Bemühen. Was er nicht ist: ein Freibrief für alles, was danach im Betrieb mit KI passiert.

Kontakt

Frag, was du gerade brauchst.

Lieber direkt? Schreib an kontakt@kidu.at. Auf der Messe findest du uns am Stand - dort zeigen wir dir jeden der 35 Fälle auch am eigenen Gerät.

Wir nutzen deine Angaben, um dir zu antworten. Was damit passiert, steht in der Datenschutzerklärung.